Das Wichtigste in Kürze:

Dieser Guide ist die perfekte Ergänzung zu unserem Mikrofon-Vergleich: Alle dort empfohlenen XLR-Modelle (z. B. SM7B, PodMic) brauchen genau so ein Interface.

Die besten Audio-Interfaces im Vergleich

Vom günstigen Zwei-Kanal-Einstieg bis zum erweiterbaren Modell mit MIDI. Die Wertung ist redaktionell und gewichtet Klang der Vorverstärker, Ausstattung, Treiber/Latenz und Preis-Leistung.

Produkt Typ Anschluss Preis Wertung Angebot
Focusrite Scarlett 2i2 (4. Gen) Beste Empfehlung 2 Eingänge USB-C 4,7/5 Ansehen
Focusrite Scarlett Solo (4. Gen) Einsteiger-Standard 1 Mic + 1 Line USB-C 4,5/5 Ansehen
Audient EVO 4 Klang-Tipp 2 Eingänge USB-C 4,5/5 Ansehen
Universal Audio Volt 2 Sound-Charakter 2 Eingänge USB-C 4,4/5 Ansehen
PreSonus AudioBox USB 96 Preis-Tipp 2 Eingänge USB-B 4,0/5 Ansehen
Focusrite Scarlett 4i4 (4. Gen) Für mehr Anschlüsse 4 Ein-/Ausgänge USB-C 4,5/5 Ansehen

Preis = Preisklasse (€ günstig – €€€€ Premium). Aktuelle Preise siehst du beim Händler. Anzeige

Unsere Empfehlungen im Detail

Hier die einzelnen Interfaces mit Stärken, Schwächen und der passenden Zielgruppe.

Beste Empfehlung
Platz 1 Focusrite

Focusrite Scarlett 2i2 (4. Gen)

4,7 Redaktions-Wertung
2 Eingänge USB-C

Der Bestseller unter den Einsteiger-Interfaces: zwei sehr gute Mic-Vorverstärker, sauberer Klang und kinderleichte Bedienung.

  • Top Preis-Leistung
  • Sehr saubere, rauscharme Vorverstärker
  • Einfache Einrichtung, robust
  • Nur 2 Eingänge
  • Kopfhörer-Ausgang dürfte lauter sein
Einsteiger-Standard
Platz 2 Focusrite

Focusrite Scarlett Solo (4. Gen)

4,5 Redaktions-Wertung
1 Mic + 1 Line USB-C

Die günstigste Focusrite: ein Mikrofon plus Instrument – perfekt für Solo-Podcaster und Sänger.

  • Günstiger Einstieg
  • Sehr guter Klang
  • Kompakt
  • Nur 1 Mic-Eingang
  • Kein Stereo-Mic-Setup
Klang-Tipp
Platz 3 Audient

Audient EVO 4

4,5 Redaktions-Wertung
2 Eingänge USB-C

Cleverer Außenseiter mit hervorragenden Preamps und Smart-Gain (automatische Pegeleinstellung) – starker Klang fürs Geld.

  • Exzellente Vorverstärker
  • Smart Gain stellt Pegel automatisch
  • Kompakt & günstig
  • Menü-Bedienung gewöhnungsbedürftig
  • Schlichtes Design
Sound-Charakter
Platz 4 Universal Audio

Universal Audio Volt 2

4,4 Redaktions-Wertung
2 Eingänge USB-C

Bringt mit dem Vintage-Modus einen warmen Röhren-Charakter ins Signal – hochwertig verarbeitet, mit gutem Software-Bundle.

  • Warmer Vintage-Modus
  • Sehr wertige Verarbeitung
  • Starkes Software-Bundle
  • Etwas teurer
  • Vintage-Effekt nicht immer nötig
Preis-Tipp
Platz 5 PreSonus

PreSonus AudioBox USB 96

4,0 Redaktions-Wertung
2 Eingänge USB-B

Robustes Budget-Interface mit zwei Eingängen – solider, günstiger Einstieg inklusive Aufnahmesoftware.

  • Sehr günstig
  • Zwei Kombi-Eingänge
  • Stabiles Metallgehäuse
  • Klang nicht auf Top-Niveau
  • Älterer USB-B-Anschluss
Für mehr Anschlüsse
Platz 6 Focusrite

Focusrite Scarlett 4i4 (4. Gen)

4,5 Redaktions-Wertung
4 Ein-/Ausgänge USB-C

Wenn dir zwei Eingänge zu wenig werden: mehr I/O, MIDI und ein großer Monitor-Regler – wächst mit deinem Setup.

  • 4 Ein-/Ausgänge + MIDI
  • Großer Monitor-Regler
  • Bewährte Focusrite-Qualität
  • Teurer als die 2i2
  • Für reine Podcaster oft mehr als nötig

Kaufberatung: Worauf es ankommt

Brauche ich überhaupt ein Interface?

Nur bei XLR-Mikrofonen. Nutzt du ein USB-Mikrofon, ist der Wandler bereits eingebaut – dann brauchst du kein separates Interface. Für dynamische Großmembraner wie das SM7B ist ein Interface mit kräftigem Vorverstärker dagegen Pflicht.

Wie viele Eingänge?

Für einen Solo-Podcast oder Stream reicht ein Mikrofoneingang (Scarlett Solo). Sobald ein Gast oder ein zweites Mikro dazukommt, willst du zwei (Scarlett 2i2, EVO 4, Volt 2). Mehr Mikrofone gleichzeitig? Dann ein 4-Kanal-Modell (Scarlett 4i4).

Vorverstärker & Phantomspeisung (48 V)

Die Qualität der Preamps bestimmt, wie sauber und rauscharm dein Signal klingt – hier sind Audient und Focusrite stark. Kondensatormikrofone brauchen 48-V-Phantomspeisung (Knopf „48V"); alle hier vorgestellten Interfaces haben sie.

Latenz, Treiber & Anschluss

Stabile Treiber sorgen für niedrige Latenz (kein hörbarer Versatz beim Mithören). Direktes Hardware-Monitoring umgeht das Problem ganz. Achte auf einen modernen USB-C-Anschluss und darauf, dass das Interface buspowered ist (kein extra Netzteil nötig).

Welches Interface passt zu dir?

  • Standard für die meisten: Focusrite Scarlett 2i2.
  • Nur ein Mikrofon, kleines Budget: Focusrite Scarlett Solo.
  • Bester Klang fürs Geld: Audient EVO 4.
  • Du willst Vintage-Charakter: Universal Audio Volt 2.
  • Maximal günstig: PreSonus AudioBox USB 96.
  • Mehrere Quellen / Ausbau geplant: Focusrite Scarlett 4i4.

Fazit

Für die allermeisten ist die Focusrite Scarlett 2i2 der sichere Griff. Reicht ein Mikrofon, spart die Solo Geld; wer das beste Klang-Preis-Verhältnis sucht, schaut sich die Audient EVO 4 an. Welches Mikrofon dazu passt, steht in unserem Mikrofon-Guide.

Häufige Fragen

Brauche ich ein Audio-Interface für mein USB-Mikrofon?
Nein. USB-Mikrofone haben den Wandler bereits eingebaut und werden direkt an den Rechner angeschlossen. Ein Interface brauchst du nur für XLR-Mikrofone.
Was bedeutet 48V / Phantomspeisung?
Kondensatormikrofone benötigen eine Betriebsspannung von 48 Volt, die das Interface per Knopfdruck liefert. Dynamische Mikrofone brauchen sie nicht, nehmen aber keinen Schaden, wenn sie aktiv ist.
Reicht ein Interface mit zwei Eingängen?
Für die meisten ja: zwei Eingänge erlauben dich plus einen Gast bzw. Mikro und Instrument. Erst wenn du drei oder mehr Mikrofone gleichzeitig aufnehmen willst, lohnt ein größeres Modell wie das Scarlett 4i4.
Macht ein teureres Interface den Klang automatisch besser?
Nur begrenzt. Die Vorverstärker moderner Einsteiger-Interfaces sind bereits sehr gut. Den größten Unterschied machen Mikrofon, Raumakustik und Technik – nicht der Sprung vom 120-€- zum 250-€-Interface.

Hinweis: Verfügbarkeiten und Preise können sich ändern. Maßgeblich ist immer der Preis im Shop zum Zeitpunkt des Kaufs.